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Warum Point and Shoot Film Kameras uns überleben werden

Point and shoot cameras on a table next to a catalog.

Nachdem ich gerade über Ragefinder Kameras und die sehr begehrten Leica-M-Kameras geschrieben habe, möchte ich dieses Mal auf Filmkameras eingehen, die am komplett anderen Ende des Spektrums gefunden werden können: Point and Shoot Kameras. Obwohl die Systeme doch das ein oder andere gemeinsam haben, aber dazu später mehr.

Die Bezeichnung Point and Shoot gibt es übrigens nicht wirklich im Deutschen, denn die direkte Übersetzung “ziehen und schießen” klingt dann doch etwas zu militärisch und bedrohlich, für eigentlich sehr kompakte und niedliche Kameras. Der Name ist trotzdem Programm, denn mit dieser Art Kamera braucht man nicht viel zu tun, außer sein Motiv zu suchen und abzudrücken.

Der Erfolg dieser Kameras liegt genau in dieser Einfachheit und sie sind bis heute der am meisten verkaufte Kameratyp, der von allen Filmkameras als einzige durchgängig produziert wurde, bzw. wird (neben der Polaroid-Kamera, die man zum Teil auch als eine Point and Shoot bezeichnen kann).

Quasi das Evergreen der Filmkameras, wobei Point and Shoot Filmkameras der letzten Jahrzehnte fast ausschließlich aus Plastik hergestellt wurden und dementsprechend weniger hochwertig und langjährig, wie ihre höherwertigen mechanischen Modelle, aus dem letzten Jahrtausend daherkamen.

Eine Ausnahme dazu sind allerdings Point and Shoot Kameras im digitalen Bereich, diese wurden weiterhin auch höherwertig mit Gehäusen aus Metall gefertigt, um irgendwie neben Smartphone-Kameras eine Daseinsberechtigung zu behalten.

Ob Plastik oder nicht, Point and Shoot Kameras waren damit einer der Hauptgründe, warum es auf dem klassischen Konsumentenmarkt weiterhin 35 mm Filme zu kaufen gab, denn für ausschließlich Profi-FotografInnen hätte es sich für große Drogerie-Ketten wahrscheinlich kaum gelohnt, Filme zu entwickeln oder anzubieten.

Dieser Artikel wird, zum Glück, nicht so ausschweifend wie der über die Leica-M-Serie. Hier ein Überblick:

Was Point and Shoot Kameras so einfach macht

Kameras waren sehr, sehr lange mit einer technischen Hürde gekoppelt, zwar wurde diese zugänglicher, mit Automatik-Modus und Auto-Fokus, aber diese modernen Möglichkeiten kamen häufig zu einem hohen Preis (keine Metapher – tatsächlich schlicht monetär). Außerdem, wie es bei Kameras fast jedem Typs ist, gibt es so viele Dinge, die man noch dazu kaufen kann, um noch bessere Fotos zu machen.

Genau wie eine Barbie oder Batman Puppe immer neu produziertes Zubehör besitzt, in das man endlos investieren kann, weiß man bei den meisten Kameras nie, ob man jetzt schon genug Zubehör oder das richtige Zubehör hat. Bei Point and Shoot ist das anders.

Pictures taken by Point and Shoot Cameras for a Blog Post.
Agfa Color nahe Garmisch auf dem Weg zu einer Wanderung.

Diese Kameras leben von ihrer Einfachheit, es gibt kaum bis gar kein Zubehör, zusätzliche Objektive oder Blitze braucht es nicht, bzw. dafür sind sie auch gar nicht designt. Es widerspricht auch schlicht dem kompletten Ansatz, denn diese Kameras hatten vor allem eines im Sinn: So einfach, minimalistisch in der Bedienung wie möglich zu sein und dabei schlüssiger Weise so wenig Kontrolle wie möglich an seine NutzerInnen zu geben.

Nicht, dass das eine bewusste Entscheidung beim Design gewesen ist, sondern eher ein Resultat. Schließlich wollte man eine Kamera bauen, die so benutzerfreundlich und einfach funktioniert, dass jedes Bild ein Treffer wird.

Ähnlichkeiten zwischen Point and Shoot und Rangefinder Kameras

Preislich haben diese beiden Kamera-Typen überhaupt nichts gemeinsam. Point and Shoot Kameras waren von Anfang an darauf vermarktet, günstig zu sein – Rangefinder, nicht wirklich. Abgesehen davon hatten beide Kamera-Typen sehr ähnliche Vorteile.

Beide sind sehr platzsparend und kompakt, schließlich war der Anspruch so mobil zu sein wie möglich. Allerdings produzieren Rangefinder mit ihren hervorragenden Objektiven allgemein bessere Bilder und sind meistens unauffälliger, weil sie nicht die Aufmerksamkeit einer kompletten Bar mit einem grellen Blitz auf sich ziehen.

Pictures taken by Point and Shoot Cameras for a Blog Post.
Bar oder auch Café, dass der Fokus stimmt, ist übrigens auch bei Blitzen nicht immer garantiert…

Eine andere Gemeinsamkeit ist, nun ja, dass Point and Shoot Kameras technisch häufig auch schlicht einen Rangefinde haben. Genauso, wie Rangefinder Kameras keinen Platz im Design für einen Spiegel haben, haben Point and Shoot Kameras auch keinen Spiegel verbaut, was bei einem einzelnen, fest verbauten Objektiv auch eher unnötig ist.

Point and Shoot Kameras fehlt allerdings der komplette manuelle Fokus Aspekt von Rangefinder Kameras, braucht es auch nicht, weil sie entweder per Auto-Fokus fokussieren, oder direkt mit einem Blitz alles scharf einfrieren.

Bevor der Autofokus überhaupt erfunden wurde, bedienten sich frühe Point and Shoot einer vereinfachten, eingeschränkten Fokusmethode, mit drei Einstellmöglichkeiten: Vorder-, Hinter- oder Mittelgrund. Klassisch mit den Symbolen “Blume” für Details/Vordergrund, Personen für Mittelgrund und Berge für Hintergrund gekennzeichnet.

Auch hier wieder, der Grundgedanke war es, die Kameras so einfach wie möglich zu halten, die Option komplett manuell zu fokussieren hätte die Apparate wieder unnötig verkompliziert.

Vorteile von Point and Shoot Kameras

Der ganz klare Vorteil von Point and Shoot Kameras ist ihre Einschränkung, denn diese Kameras sind so einfach zu bedienen, sodass man fast nichts verkehrt machen kann.

Die Einstellmöglichkeiten lassen wenig Spielraum, wie die Kamera das Bild machen wird und der eingebaute Autofokus (bzw. vereinfachte Fokus) in Kombination mit einem Blitz, sorgt für gelungene Bilder… Fast immer, der Fokus verirrt sich gerne im Hintergrund, gut ausgeleuchtet sind die Aufnahmen trotzdem.

Pictures taken by Point and Shoot Cameras for a Blog Post.
Werbung oder Straßenkunst? Aufgenommen in Porto, Portugal.

Zudem sind die Kameras aufgrund ihrer Einfachheit auch günstig produzierbar und damit der breiten Maße erschwinglich, selbst heute noch, bis auf ein paar Modelle, die aufgrund Ihrer besonderen Eigenschaften oder wegen Sammlerstatus im Wert gestiegen sind.

Ein Beispiel dafür wäre die Rico GR1, eine hochwertige Point and Shoot Kamera mit einem lichtstarten 28 mm f2.8 Objektiv, bei welchem man die Blende manuell einstellen kann. Gerade durch die manuelle Blende ist die Kamera eher ein Exot unter der Verwandschaft und das wirkt sich auch auf dem Preis aus.

Nachteile von Point and Shoot Kameras

Der wohl größte Nachteil von diesem System versteckt sich in den größten Vorteilen; der Einfachheit und der Limitierung. Point and Shoot-Kameras waren kaum an Profi-FotografInnen vermarktet, klar wurden sie auch von solchen gerne benutzt, aber die Nachteile dieser Kameras verorteten sie doch eher auf dem Amateurmarkt.

Der größte Nachteil dürfte wohl keine Wechsel-, stattdessen fest verbaute Objektive sein, die häufig nicht mit der Qualität von anderen Systemen mithalten können. In Situationen, in welchen man spezial Objektive, wie Tilt-Shift-, lichtstarke, extreme Tele-Objektive braucht, was in der Architektur-, Sport-, oder Tierfotografie der Fall ist, bringt einen eine Point and Shoot Kamera wenig.

Zudem wenig manuelle Einstellmöglichkeiten, was anspruchsvolle Fotografie erschwerte oder schlicht nicht möglich macht, Studio Fotografie zum Beispiel oder Langzeitbelichtungen.

Eine Langzeitbelichtung, wie diese in Tokyo, ist mit den meisten Point and Shoot Kameras nicht möglich (übrigens ein digitales Bild und nicht Film).

Point and Shoot Objektive wurden zum weitem Großteil schlicht nicht an Profis vermarktet und dementsprechend auch nicht wirklich mit dem Anspruch entwickelt, diese Nachteile aufzufangen.

Ein System für die breite Masse eben, was eigentlich ein K.O. Kriterium gewesen sein sollte, als die bisher größte Kamera Revolution dieses Jahrhunderts auf dem Mark kam (dato 2024).

Wie Point and Shoot Smartphones überlebt haben

Kaum ein Kamera-System wurde so viel verkauft wie Point and Shoot, zwar hatten die digitalen Versionen seit der Markteinführung der Smartphones eine… ja, harte Zeit. Trotzdem waren die Wegwerf-Kameras im DM genauso wenig komplett totzukriegen, wie digitale, kompakte Superzooms; denn hier hatten die Kameras noch eine Relevanz gegenüber der festverbauten Linsen der Smartphones, einen mechanischen statt optischen Zoom.

Mechanischer Zoom bedeutet, dass die Kamera tatsächlich an das Motiv heranzoomt. Der Sensor oder der Filmausschnitt, mit dem das Bild festgehalten wird, bleibt dabei gleich groß. Bei einem digitalen Zoom vergrößert sich nur ein sichtbarer Bereich des Sensors, es wird nur ein kleiner Teil des Sensors genutzt, ergo für die Qualität des Bildes kann nur ein Bruchteil der möglichen Auflösung genutzt werden.

Pictures taken by Point and Shoot Cameras for a Blog Post.
Manche Point and Shoot haben sogar das praktische Gimmick, das Datum mit ins Bild zu projizieren.

Deswegen haben viele Smartphones auch mehrere Linsen, eine mit einem z.B. fünffachen Zoom, eine mit einem einfachen und eine mit weiten Winkel: Weil digitaler Zoom schlicht keine gute Bildqualität liefert.

Vereinfacht gesagt, ein mechanischer Zoom zoomt tatsächlich an das Motiv heran, ein digitaler Zoom vergrößert hingegen nur einen sichtbaren Bildbereich. Außerdem sind die Sensoren von digitalen Point and Shoot natürlich größer als eben solche von Smartphones und das heißt eine bessere Bildqualität auch unabhängig von irgendwelchen rein- und rausgezoome.

Diese Qualitätsvorteile von digitalen Point and Shoot Kameras, kombiniert mit mehr Einstellmöglichkeiten als die durchschnitts Smartphone Kamera, sicherten das Überleben durch ambitionierte Hobby-FotografInnen.

Pictures taken by Point and Shoot Cameras for a Blog Post.
Viele Point and Shoot Kameras wurden mit einem “Super Zoom” beworben, so auch diese Canon.

Soviel zu den digitalen Point and Shoot, aber warum haben Film-Varianten überlebt? Wegen des Charmefaktors!

Der einzigartige Style und Charme von Point and Shoot

Der Hauptgrund, warum diese Art von Film-Kameras überlebt haben, liegt jedoch ganz klar an der Optik, die klassische Point and Shoot Kamera funktioniert mit 35 mm Film, der ohne Frage einen sehr speziellen Charakter hat.

Das gekoppelt damit, dass praktisch jeder mit dieser Art von Kamera Filmfotos produzieren kann, gibt vielen der klassischen Point and Shoot Bildern einen beliebten “amateurhaften” Look, ohne dabei auf den Charme von Film verzichten zu müssen.

Gerade die überbelichteten Gesichter von dem verbauten Blitz sind ikonisch und müssen auch überhaupt nicht gut, sondern einfach authentisch aussehen. Häufig sehen sie dennoch gut aus und dafür gibt es einen oder vielleicht sogar mehrere Gründe.

Portraits von dem Fotografen Daniel Schubert bei seiner Arbeit als Portrait und Unternehmens Fotograf.
Definitiv eines meiner Lieblingsportraits von mir und einer meiner Liebsten.

Zum einen funktioniert Film erheblich besser unter Überbelichtung, Film mag zu viel Licht – digitale Sensoren hingegen nicht. Auf digitalen Sensoren verliert man sehr schnell viele Details bei einer Überbelichtung, Film ist da erheblich vergebender und sieht überbelichtet immer noch gut aus.

Andererseits kommt Film erheblich schlechter mit Unterbelichtungen klar als digitale Kameras. Da Point and Shoot Kameras allerdings eher überbelichten als unterbelichten, sollte das kein großes Problem darstellen.

Der retro Wiedererkennungswert

Ein anderer Grund ist der Wiedererkennungswert. Viele von uns kennen die Filmoptik noch von Kindertagen und ob wir wollen oder nicht, es wird immer eine gewisse Nostalgie in uns wecken, Filmbilder zu sehen. Spannenderweise werden Digitalkameras aus den frühen 2000ern auch langsam aber sicher kultig und retro durch die Bildqualität der alten Sensoren, aber das ist ein anderes Thema… Aber trotzdem als Referenz:

Viele Unvollkommenheiten, begrenzte HDR und Farbbalance, wenig Speicherplatz auf der Speicherkarte, leicht zu transportieren und vor allem Bilder, die immer mehr eine retro Optik haben; alte Digitalkameras könnten in Zukunft für Filmliebhaber interessanter werden. Aufgenommen mit einer Sony Cyper-Shot.

Tatsache ist, verschiedene Kameras haben verschiedene Farbprofile, Filter, Bearbeitungsprogramme, Kontraste etc.. Ein Handybild hat selten einen Wiedererkennungswert, schließlich gibt es unzählige Herstellende und Kameratypen/Bildschirme. Die Auswahl an 35 mm Filmen hingegen ist überschaubar.

Sehr typisch für Film ist eine geringe Dynamic Range, sprich die Bandbreite zwischen dunklen und hellen Bildbereichen, was für einen weicheren Übergang führt, aber auch zu schwächeren Kontrast zwischen Licht und Schatten.

Außerdem sind die Bilder nicht so scharf und das ist gut so. Film hat praktisch einen Qualitätsverlust gegenüber Digital in der Detaildichte und der Schärfe, zumindest im Bereich der Point and Shoot Kameras. Genauso wie eine begrenzte Dynamic Range.

Aber genau in diesen “Schwächen”, liegt eine große Stärke, nämlich dass gerade bei Portraits weniger häufig mehr ist. Viele digitale Kameras sind inzwischen schärfer, als es uns lieb ist. Ich brauche zumindest keine Kameras, die mir meinen verunreinigten Hautporen schärfer darstellt, als dass ich sie selbst im Spiegel erkennen kann.

Bilder, die man mit dem Handy nicht gemacht hätte

Ich bilde mir auch ein, dass die Schamgrenze von besonderen Momenten ein Foto, auf Film, mit einer dieser Kameras, zu schießen schlicht geringer ist. Nicht nur finden die meisten Menschen diese Art zu fotografieren schlicht sympathischer, weil die Kameras heutzutage ein kleiner Hingucker sind, sondern vielmehr auch etwas entspannender.

Denn bei einem Bild auf einer Point and Shoot kann man nicht gleich sehen, ob es was geworden ist, man kann nicht noch fünf andere machen, bis alles “perfekt” aussieht und vor allem muss man sich keine Sorgen machen, was jetzt in diesem Moment oder den darauffolgenden mit dem Bild gemacht wird.

Ein weiterer Aspekt ist, dass wir heutzutage Bilder immer weniger für uns selbst machen. Damit meine ich, wenn wir z.B. ein Foto von etwas zu Essen, einen Ausblick oder von Freunden schießen, landen diese meistens sofort in irgendeiner Form in einer App, werden im Chat versendet oder auf Social Media gepostet. Die meisten Bilder sind heutzutage nur noch ein Mittel zum Zweck und weniger ein Selbstzweck. Bei Point and Shoot Kameras ist das anders.

Point and Shoot Bilder mache ich nicht fürs posten in der Story, nicht für Prints oder Stockbild-Agenturen, nicht für KundInnen oder die Website: Ich mache sie für mich.

Diese Kameras sind schließlich kaum für den professionellen Gebrauch gedacht, sondern sollen schlicht so einfach wie möglich Momente einfangen. Da wir die Bilder aber zumeist erst nach Wochen zu sehen bekommen und sie von begrenzter Anzahl sind, laden sie ein, ein Bild für uns oder für den Moment/unser Motiv zu machen.

Dementsprechend ist ein Point and Shoot Bild häufig etwas Persönliches, etwas dass uns in diesem Moment berührt hat und ein Zugang zur Fotografie, den wir in einer Zeit in der Bilder so schnelllebig und flüchtig sind, komplett vergessen/verlernt haben.

Handy-Kameras sind schon lange nicht mehr reine Kameras; sie sind Instrumente, um uns Produkte im Supermarkt zu merken, sie sind Arbeitsgegenstände, um einen LinkedIn-Post zu bewerben, sie sind Hilfsinstrumente, um unseren FreundInnen mitzuteilen, an welcher Stelle wir gerade im Club stehen. Sie werden immer mehr zu Übersetzern, verraten uns von welcher Marke Klamotten sind oder um was für eine Schraube es sich handelt.

Weswegen diese simplen 35 mm Film-Kameras immer zukunftssicher sein werden. Obwohl sie technisch auch heute schon beinahe komplett Überflüssig sind, sind sie emotional wichtiger und wertvoller den je: Denn Fotografie als ein Erlebnis zu erleben wird nie alt und immer spannend bleiben für diejenigen die danach suchen.


Für den Fall dass man danach sucht und sich vorher ein wenig tiefer mit dem Thema Film-Fotografie auseinandersetzen möchte, hier gibt es Dinge die ich gerne gewusst hätte bevor ich mit Film-Fotografie angefangen habe, zu lesen.

Picture of a Leica M4P in munich at a skaterpark for a Blog article about 35 mm Rangefinder cameras.
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Streetphoto in one of the backyards in munich in spring 2023, for a blogarticle from daniel Stein, that should help you find a fitting photographer for your project.

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